Fettlinge blockieren Hochseilpark
Mai 18, 2008
Um einer düsteren Stimmungsepisode, die das Wochenende bisher überschattet zu entgehen, hab ich mich gleich nachdem Aufstehen mit dem Abarbeiten einer To-do-Liste beschäftigt. Und besonders die Punkte, bei denen es sich um Reinigungsaktionen in der Wohnung handelt, haben schon zu einer leichten Stimmungsaufhellung geführt.
Aber gegen die beiden Ursachen mangelnder Hochstimmung, die wie zwei schlecht steuerbare Schlittenhunde meine Stimmungskutsche immer wieder bergab ziehen, kann ich einfach schlecht was machen.
Das eine Problem ist, dass ich morgen wieder arbeiten muss. Mit meinem Schlittenhund nummer Eins: Einem Kollegen der für mich oftmals soviel Respekt aufbringt, wie für ein Stück ranzige Margarine. Aber wenn man sich an die weisen Vorgaben einer Religion hält, deren weibliche Hauptrolle darin besteht, das Kind eines über den Wolken regierenden Opas auszutragen, und das auch noch ohne dieser Frau den Genuss der befruchtungseinleiten Maßnahmen zuzugestehen, sollte man sich nicht wundern, wenn dieser Kollege sich mit mir etwas schwer tut. Es sieht mich vermutlich als Gestörte, deren Humor als Einlieferungsgrund schon ausreichen würde und die irgendwann für ihre hedonistischen Ansichten bezahlen wird. Ich, die sich wahrscheinlich in seinen Augen auf Grund fehlender Ziele, wie in einem netten Haus das Schaltsystem einer Dunstabzugshaube zu managen, um einer möglichst vielköpfigen Familie Fleischgerichte zu präsentieren, ein relativ sinnloses Leben führt.
Deshalb hab ich jeden Tag die Aufgabe nicht nur Ideen zu entwickeln, sondern sie auch immer noch, egal in welchen Stadium, einem Kollegen unter die Nase zu halten, der sie so kommentiert, wie der Executive Creative Director eines weltweiten Networks es tun würde. Das macht wirklich überhaupt keinen Spaß und deshalb gehe ich im Moment immer so ungern zu einer Arbeit, die mir eigentlich Spaß machen würde. Naja, ich muss es als Herausforderung annehmen. Und das einzige was hilft ist, gelassen zu bleiben. Wenn ich mich ärgere, dann wird er nur noch erhabener. Da bin ich also noch dabei eine passende Strategie zu entwickeln. Aber das wird noch. Und irgendwann wird der Tag kommen, an dem ich mit jemand anderem zusammen arbeite. Leider nur nicht die nächsten acht Monate. Solange blockiert dieser Typ noch den lockeren Gang durch den Hochseilpark Werbeagentur wie eine dickliche, rosa Engländerfamlilie. Mist.
Der andere Schlittenhund ist die Grillbekanntschaft. Da bin ich nämlich nicht mehr mit abwarten, sondern mit auskurieren beschäftigt. So unerwartet, wie es angefangen hat es auch wieder aufgehört. Es hat auch etwas gutes, denn der Mann hatte einen Namen mit dessen Klang ich mich nur schwer angefreundet hab. Holger. Holger! Da konnte ja etwas nicht stimmen. Wir hatten uns letztes Wochenende verabredet, nachdem ich meinen Ich-melde-mich-garantiert-nicht-Ansatz nach dem dritten Glas Pastis weggespült hatte. Am Samstag haben wir eine herrliche Radtour zum Baggerloch gemacht. Der Tag endete mit einem längeren Kuss. Am nächsten Tag hatten wir eine Verabredung am Rhein zu einem Grillfest. Dieser Tag endete mit Sex und mit ihm auch die Verabredungen. Kein Anruf mehr. Keine SMS. Nichts. Niente. Rien. Nadar.
Ich weiß jetzt nicht was es ist. Richtig verliebt war ich nicht, aber es war wirklich schön und deshalb ist es etwas schade. Nicht unbedingt um die zehn Minuten, die uns nur noch ein Stückchen Latex trennte- also die waren auch irgendwie gut, aber nicht so richtig sensationell. Und dann gibt es ja auch noch diesen sperrigen Stolz, der einem irritationslosen, freudigen Gruß wie diesem im Wege steht: „Willkommen zurück, Singleland! Mensch, nach zwei Wochen in denen ich nur einen ganz bescheidenen Schritt vor deine Tore gesetzt hab, bin ich ganz erleichtert endlich wieder hier zu sein. Du alter Kumpel! Gut das de da bist.“ Nein dieser blöde Stolz gesellt sich gleich noch als dritter Schlittenhund dazu, der in die falsche Richtung zerrt und stellt blöde fragen wie, woran das liegt, dass es jetzt schon der zweite Typ ist, der sich für mich interessiert, wie für ein Feriengebiet, dass man nach einem kurzen Fickaufenthalt wieder verlässt. Hm? Aber was solls. Widme ich mich eben wieder der guten alten Aufgabe und schicke ein paar Friedenstruppen vom Verstand an die Hormone und warte auf Besserung. Vielleicht auch noch ein paar Blauhelme, die in der Selbstbewusstseinszentrale ein bisschen rumpatrouillieren. Damit da Ruhe einkehrt. Aber ich höre gerade auch schon ein leises Rauen oben aus der Zentrale: „Holger. Vergiß Holger! Das ist doch auch kein Name. Sowas geht gerade mal fürn Urlaub…(Holgi)…Mit so einem Namen kannst ja nicht mal ins Ausland, da würde man olljschär, sagen wenn man ein Croissant bestellt und wer will schon jedes Jahr nach Malente… “
Abwarten
Mai 9, 2008
Klar ist eigentlich immer noch, dass ich mich nicht zuerst melde. Aber es ist schon Freitagabend und das bedeutet: Wochenende. Und Nokia6230i hat noch keine Nachricht oder etwa einen verpassten Anruf angezeigt. Doch schon, aber nicht von meiner Grillbekanntschaft. Mist. Da hilft nur schnell keine Zeit verlieren und ich habe auch schon ein Ablenkungsmanöver eingeleitet. Gleich kommt Mathilde und es wird Pastis getrunken und wir befragen das einfach das Pendel, was wohl dieses Wochenende noch passieren könnte. Pendel ist zwar blöd, aber für Tische rücken ist bei mir kein Platz. Mal sehen. Aber ich rufe nicht an.
Eisessen
Mai 9, 2008
Nach wirrem Klamotten- und herausputzmäßig unkontrolliertem Aufbruch zum Eisverzehr am Sonntagnachmittag habe ich auf dem Weg dorthin gleich zwei Elementare Schlüsse für diesen Sommer ziehen können. Mein Lieblingskleid ist auf Grund nicht vorhandener Länge eher unoptimal zum Radfahren. Und die Annahme die Strecke am Rheinufer entlang, bei sommerlichen Wetterprozessen an einem Sonntag, fahrend zurücklegen zu können ist eher geistesarm. Durch die Anhalt und Ausweichphasen schön extra verschwitz, erreichte ich trotz allem die gewünschte Verabredungsstelle und war natürlich nicht zuerst da.
Aber eigentlich geht es kaum besser. als von einem gut aussehenden, wartenden Mann lächelnd zu Eistermin empfangen zu werden. Es war auch dann gleich ganz angenehm unangestrengt, obwohl man wegen mangelnder Routine in Eisverabredungen auch leicht in die Verlegenheit hätte kommen können, mühevoll nach Lockerheit zu ringen. Und ich finde wohl, dass das für die Qualität so einer Annährung spricht, wenn man sich nicht so besonders sperrig fühlt, während man mit Eis beladen nebeneinander herstapft.
Was mir gleich besonders gut gefallen hat, war die Ablehnende Haltung meines Spazierpartners der akustischen Zumutung gegenüber, die von der Schafherde ausging, an der wir vorbeikamen.
Man sieht aber auch, dass die Route dieses wirklich schönen Spaziergangs nicht unromantisch angelegt war. Nein wirklich! Es war sehr schön. Besonders, als wir nebeneinander auf seiner Jacke sitzend das Eis aufgegessen haben. Eigentlich hab ich gedacht, dass dieser Eistermin kürzer dauern würde, als er dann gedauert hat. Wir sind dann noch zwei Stunden weiterspaziert und es war überhaupt nicht langweilig und auch lustig. Und jetzt kommts: Es wurde besprochen sich noch mal zu treffen, um zusammen zu kochen. Aber wie gesagt, wurde die nur Möglichkeit erwägt. Da dann herausgefunden wurde, dass sich dazu das Wochenende eignen würde bin ich jetzt ganz gespannt, wie sich die Sache entwickelt. Klar ist, dass ich mich natürlich nicht melde. Mit Zurückhaltung kann man nichts falsch machen. Und es gibt schon genug, was ich bisher mit übereilter Tolpatschigkeit versaut hab. Also vertreibe ich mir einfach die Zeit damit alle fünf Minuten zu überprüfen, ob Nokia6230i nicht irgendeinen, wann auch immer verpassten Anruf zu melden, oder vielleicht gerade in dem Moment wo ich drauf schaue eine Nachricht ankommt.
Salami
Mai 8, 2008
Am Sonntagvormittag war ich einerseits damit beschäftigt einen Kater auszukurieren und andererseits wurde mir klar, dass die Möglichkeiten dessen, was man inhaltlich in eine Kurznachricht quetschen kann, unzählig sind. Ich hätte ja gerne die neue Nummer von diesem netten Mann mit Grillkenntnissen und Wolldecke benutzt, um eine SMS zu verschicken. Aber das ist ja nicht einfach. Eine Gradwanderung zwischen nett, aber trotzdem cool genug. Oder unaufdringlich, aber eben doch antwortförderlich. Lustig, aber auch nicht dümmlich. Ich war absolut überfordert. Eine schwierige Aufgabenstellung, der ich mich noch stundenlang hätte widmen können. Bis plötzlich das Telefon einfach so klingelt. Dieser Mann hat einfach angerufen.
Auf so eine Idee wäre ich gar nicht gekommen. Als wäre das zu beackernde Problem ein Stück zwischen den Zähnen hängengebliebene Salami gewesen und während ich mich mit Zahnstochern herumplage, greift dieser Typ einfach zur Zahnseide. Und es kommt noch dicker: Als die Konversation ins Stocken gerät, schlägt er eine Verabredung vor. Sowas hätte ich mich niemals getraut. Ganz gegen meine Gewohnheit habe ich dann auch noch kurz drauf das Haus verlassen: An einem Sonntag! Zum Eisessen.
Nachrichten ruhen friedlich.
Mai 8, 2008
Seit dem Telefonwechsel treten lebensverändernde Vorgänge in rasender Schnelle ein. Denn: Neues Handy ist wie ein neues Leben. Jetzt kann auch nicht mehr in alten SMS gewühlt werden, die ab jetzt nicht mehr immer wieder auf ihre vermeintlichen Aussagen überprüft und neu interpretiert werden können. Sehr gut. Eine Besonders befremdliche Nachricht, wie sie mir vor einiger Zeit auf die wohlwollende Bekundung der Zufriedenheit über die besonderen Nachtaktivitäten nach einem nervien Arbeitstag, die mir gesendet wurde, war diese: Ja. Das ist es. Bin gerade aus der Agentur raus. Puh.
Da muss man sich nichts vormachen. Dieser, leider von mir ein paar Wochen lang wirklich gut gefundene Nachrichtenurheber schien mir mit der Angelegenheit eher lässig bis desinteressiert umzugehen. Tja, und diese und eine paar andere Denkmäler der Kurznachrichtenkommunikation aus der Kategorie emotionale Sensationen sind jetzt auf dem Datenfriedhof Nokia6230 begraben. Eigentlich auch ein bisschen traurig, denn es war schon der ein oder andere Meilenstein dabei, die immerhin mit genügend Abstand betrachtet in die Kategorie Komik sortiert werden konnte.
Während auf dem Datenfriedhof friedlich geruht wurde und immer noch wird, bin ich am Samstag abend mit dem emotional jungfräulichen Nachrichtenspeicher von Nokia6230i auf eine Geburtstagsfeier gegangen. Äußert zufrieden und mit meinem wetterbedingt etwas upgegradeten Hautton bin ich dort hingefahren. Draußen, Bierbänke und Grill sind ja eine sehr willkommene Feiergrundlage und es war auch ein guter Abend. An diesem Abend ist mir auch von Anfang an ein gut aussehender Typ nicht entgangen, der sich ganz sympathisch um die Grillwürstchen kümmerte. Somit lag es auch nicht so fern ihn anzusprechen, denn ich hatte riesigen Hunger. Neben seinen Grillkenntnissen verfügte er auch noch über eine Wolldecke, von der er mir sogar später ein Stück angeboten hat, als es kälter wurde. Am späteren Abend war ich bis an die Halskrause vollgestopft mit kleinen Nürnbergern und erfreut über die nette Unterhaltung. Den Abend beschließend fand noch würdevolle Einweihung des neuen Adressbuchs von Nokia6230i, mit der Einspeicherung seiner Nummer statt. Das Nokia6230i-Leben hat gleich gar nicht so schlecht angefangen. Aber selbst Hermann H. warnt ja schon lange vor Zauber durch Aschiede.
Jetzt muss ich schnell los zu Arbeit. Nachdem ich dachte, dass das volle Ausmaß Chaos in der Agentur getern abend gegen 21 Uhr schon überschritten wäre, war das erst der Anfang. Immerhin hab ich aber doch noch ein Stündchen schlafen können. Nämlich zwischen sechs und sieben Uhr früh unter meinem Schreibtisch im Büro. Danach gings noch bis Mittags hektisch weiter. Und ich bin gestern Nachmittag um drei in eine tiefen Schaf gefallen und eben erst aufgewacht und bestimmt werde ich gleich schief angeguckt, dass ich sozusagen nach einem freien Tag auch noch mit Verspätung eintreffe.
Chaos
Mai 6, 2008
Mist, ich schaffe es einfach nicht den Eintrag über das sensationelle Eisessen am Sonntag zu schreiben. Das liegt daran, dass ich die Geschichte, die dazu geführt hat noch nicht einmal aufschreiben konnte, weil hier in der Agentur mittlerweile eine Skala der Vorstellbarkeit an Chaos weit überschritten wurde. Es geht unter anderem immer noch um die Erfindung eines Namens (Man kann schon etwas daneben greifen. Vom April 28, 2008), die sich als immer schwieriger erweist, weil sich mittlerweile auch noch eine Partneragentur zu dessen Kreierung eingeschaltet hat.
Jetzt beratschlagen nicht nur die schlauen Köpfchen aus diesem Haus über dieses Debakel, sondern ständig prasseln auch noch unbrauchbare und peinliche Vorschläge von außerhalb auf dieses Katastrophengebiet ein. Und deshalb sitze ich immer noch hier. Es ist jetzt halb neun (abends) und da morgen vor dem gefürchteten Gremium, das aus allerlei Kunden mit jeweils hochkontroversen Interessen besteht präsentiert wird, ist man sehr bedenklich. Denn man will es ja mindestens jedem recht machen. Also herrscht hier das Grauen und ich denke es wird auch noch bis ungefähr zwei Uhr nachts dauern. Dabei hätte ich solche Lust gehabt von den Ereignissen vom Samstag und Sonntag zu schreiben. Jetzt geht’s auch nicht, weil jetzt weiter denken muss, mit meinem bis an die Halskrause mit Eisgedanken zugestapeltem Gehirn. Schade.
eis
Mai 4, 2008
muss ich noch reinstellen und vorher schreiben heute abend.
Ok. Die Eisneuigkeiten werden an anderer Stelle eingefügt, sonst gerät hier alles durcheinander.
Abschied
Mai 4, 2008
Alles im Leben ist vergänglich und irgendwann verlassen einen auch die treusten Gefährten. Heute musste ich eine dieser schmerzlichen Trennungen vollziehen. Glücklicherweise bin ich nicht ganz unvorbereitet gewesen. Denn für den Fall des Dahinscheidens meines geschätzten Wegbegleiters Nokia 6230 lag schon seit fast zwei Jahren das Nachfolgemodell Nokia 6230i in seiner nicht einmal geöffneten Verpackung im Regal bereit.
Vier Jahre lang haben Nokia 6320 und ich uns aneinander gewöhnt und alles Wichtige gemeinsam besprochen. Durch Nokia 6320 erschlossen sich mir sogar technische Finessen, wie das Programmieren der Erinnerungsfunktion, die es einem erlaubt auch in unorganisierten Lebensphasen vergessensgefährdete Termine nicht zu verpassen.
Wir waren wirklich ein gutes Team und der Satz, der unser gemeinsames Leben beendet geht nur schmerzlich über meine Lippen:
„Tschüß Nokia 6320. Hallo Nokia 6320i.“
Um allzu große Anpassungsschwierigkeiten zu vermeiden, habe ich mich so wenig wie Möglich bei der Wahl des Ersatzapparates aus dem Fenster gelehnt. Rein äußerlich ist der Unterschied auch zu verkraften. Das Gewandt des neuen Kommunikationsassistenten ist schalenmäßig also kaum von dem des Alten zu unterscheiden. Was man aber auch erwarten kann, wenn dich selbst bei der Bezeichnung des Apparates nichts geändert hat, abgesehen von der Erweiterung durch ein i.
Aber die Organe und deren stellvertretende Erscheinung in Form von Symbolen auf dem Display, verlangen mir schon einiges ab. Sie sehen zwar in etwa genauso aus, wie ihre Vorgänger sind aber ausgesprochen unruhig und drehen und wenden sich wild hin und her und ich möchte sie am liebsten mit einer Fliegenklatsche bewusstlos schlagen. Aber wozu gibt’s Baldrian. Werde ich mir gleich morgen besorgen. Sollte man sowiso immer im Haus haben.
Ein untragbarer Einschnitt in den Nokiakomfort bedeutet allerdings die standardmäßige Darstellung von aus Punkten und Kommas zusammengeklatschen, dümmlichen Gesichtchen, die in Form von grellgelben tanzenden Smileys angezeigt werden. Das ist eigentlich ein Grund sämtliche Freundschaften mit Angehörigen der Smiley´s-gehören-in-Texte-Gemeinde zu kündigen.
Sonst hat dieses Gerät ein paar Neuerungen, die von mir unbemerkt geblieben wären, hätte ich nicht einen Blick in die Bedienungsanleitung geworfen. Die Funktion Push-to-talk erschließt sich mir jedenfalls namentlich nicht. Aber es klingt auf jeden Fall etwas abartig, wenn man sagt, man betreibe Push-to-talk mit dem Handy.
Sicherlich gehöre ich nicht zu einer besonders technikversessenen Nutzer-Fraktion und ich Rücke auch nicht die Beschäftigung mit dem Handy nicht ins Zentrum meiner Freizeitaktivitäten. Für diese technikaffine Zielgruppe ist wohl auch nicht Nokia, sondern Steve Jobs zuständig. Trotzdem fühle ich mich von den Schreibern der Bedienungsanleitung des Nokia 6320i an der Stelle unsachgemäß angesprochen, als diese empfehlen das Gerät nicht anders als in der Beschreibung erklärt zu öffnen.
Vielleicht wird das Telefon aber auch in bisher telefonunsozialisierten Gebieten ausgegeben. Was dann aber fehlt ist ein Anleitungsbeilage in Hieroglyphen. Diese mehrbändige Erklärungswerk liegt wahrscheinlich aber nur den nach Burkina Faso gelieferten Telefonen bei. Ich genieße jetzt jedenfalls erst den von langer Hand geplanten Telefonwechsel.